Project Description

Einführung in das Thema

In der Betreuung von Säuglingen und Kleinstkindern spielt die Kind-Erzieher-Bindung eine zentrale Rolle. Durch eine gelungene Interaktion mit dem Kind ist es erst möglich, seine Bedürfnisse zu erkennen und darauf entsprechend feinfühlig zu reagieren. Eine responsive Pflege von U3-Kindern in den Bereichen Essen, Schlafen, An- und Ausziehen setzt nicht nur das „So-geht-es-am-besten-Wissen“ voraus. Vielmehr ist hier die Qualität der Reaktion des Erziehers auf das Kind entscheidend.

Das Konzept der Sensitiven Responsivität umfasst viele Elemente (z.B. emotionales Klima, prompte und situationsorientierte Reaktion, Respekt und Wertschätzung von kindlicher Autonomie). In die pädagogische Praxis umgesetzt, ist das Kind dann in der Lage, selbstständig zu interagieren, in dem es ein hohes Interesse und Engagement an seiner Umwelt zeigt, sich emotional ausdrücken und Zusammenhänge herstellen kann.

­Als pädagogisches Prinzip ist die Sensitive Responsivität sehr wünschenswert, allerdings wird die praktische Umsetzung durch nicht einfache Gegebenheiten und Situationen erschwert: Pädagogische Fachkräfte müssen sich auf Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen, Verhaltensauffälligkeiten, unterschiedlichem Geschlecht, und aus diversen Kulturen und in ihrem Interaktionsverhalten einstellen. Zudem betreuen sie nicht nur ein Kind, sondern größere Kindergruppen, balancieren täglich zwischen festgelegten Tagesablauf und Zeitdruck.

Wie kann es also gelingen, im Krippen-Alltag aufmerksam und sensitiv-responsiv auf Kinder einzugehen? Welche Möglichkeiten und Methoden sind vorhanden, um die Signale von Kleinstkindern wahrzunehmen und das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren? Wie sieht es mit der eigenen Einstellung als pädagogische Fachkraft aus?

Diese und weitere Fragestellungen werden in dieser Teamfortbildung intensiv beleuchtet. Es werden praktische Übungen vorgestellt, die einen feinfühligen Umgang mit U3-Kindern deutlich verbessert und dadurch Kinder in ihren Entwicklungs- und Bildungsprozessen nachhaltig unterstützt.

Termin: Jederzeit möglich, auch kurzfristige Anfragen
Dauer: 1 Tag oder 2 Tage, bei Fachlehrgängen mehrtägig
Zeit : 8 Zeitstunden inkl. Pausen/Inhouse-Tag
Ort: Einrichtung oder anderer Wunschort
Preis: 899,00 €/Tag + MwSt., Fahrtkosten und ggf. Übernachtung für Dozenten
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen, Änderung nach Absprache
Zielgruppe: Kita-Team, Leitungen, Ergänzungsfachkräfte, Tagespflegekräfte, Ehrenamtliche aus dem OGS- und Hortbereich, Heil- und Sonderpädagogen und alle Interessierten
Zertifikat: Detailliertes Teilnahmezertifikat sowie DFI-Zertifikatschild für die Eingangstür

Vorschlag zu den Inhalten

Aktueller Forschungsstand zum Thema „Frühe Fremdbetreuung“

  • Ableitung für den Qualitätsstandard von Krippen
  • Allgemeine Empfehlungen für die Frühbetreuung
  • Bindung – Was genau verstehen wir unter diesem Begriff? (Bowlby, Ainsworth)

Das Konzept der Sensitiven Responsivität

  • Sensitive Responsivität als pädagogisches Grundprinzip? Was bedeutet dies konkret für unsere Einrichtung?
  • Bindungseigenschaften von pädagogischen Fachkräften in Krippe und Kita
  • Merkmale hoher und niedriger Responsivität
  • Ursachen eines wenig responsiven Verhaltens in der Kind-Erzieher-Interaktion
  • Besseres Wahrnehmen von non-/verbale Interaktionsverhalten von Kleinstkindern
  • Reflexion des professionellen Handelns – Wie feinfühlig reagiere ich tatsächlich?
  • Welche Methoden sind verfügbar, um die kindlichen Signale richtig wahrnehmen und deuten zu können?

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Einführung in das Thema

In der Betreuung von Säuglingen und Kleinstkindern spielt die Kind-Erzieher-Bindung eine zentrale Rolle. Durch eine gelungene Interaktion mit dem Kind ist es erst möglich, seine Bedürfnisse zu erkennen und darauf entsprechend feinfühlig zu reagieren. Eine responsive Pflege von U3-Kindern in den Bereichen Essen, Schlafen, An- und Ausziehen setzt nicht nur das „So-geht-es-am-besten-Wissen“ voraus. Vielmehr ist hier die Qualität der Reaktion des Erziehers auf das Kind entscheidend.

Das Konzept der Sensitiven Responsivität umfasst viele Elemente (z.B. emotionales Klima, prompte und situationsorientierte Reaktion, Respekt und Wertschätzung von kindlicher Autonomie). In die pädagogische Praxis umgesetzt, ist das Kind dann in der Lage, selbstständig zu interagieren, in dem es ein hohes Interesse und Engagement an seiner Umwelt zeigt, sich emotional ausdrücken und Zusammenhänge herstellen kann.

Als pädagogisches Prinzip ist die Sensitive Responsivität sehr wünschenswert, allerdings wird die praktische Umsetzung durch nicht einfache Gegebenheiten und Situationen erschwert: Pädagogische Fachkräfte müssen sich auf Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen, Verhaltensauffälligkeiten, unterschiedlichem Geschlecht, und aus diversen Kulturen und in ihrem Interaktionsverhalten einstellen. Zudem betreuen sie nicht nur ein Kind, sondern größere Kindergruppen, balancieren täglich zwischen festgelegten Tagesablauf und Zeitdruck.

Wie kann es also gelingen, im Krippen-Alltag aufmerksam und sensitiv-responsiv auf Kinder einzugehen? Welche Möglichkeiten und Methoden sind vorhanden, um die Signale von Kleinstkindern wahrzunehmen und das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren? Wie sieht es mit der eigenen Einstellung als pädagogische Fachkraft aus?

Diese und weitere Fragestellungen werden in dieser Teamfortbildung intensiv beleuchtet. Es werden praktische Übungen vorgestellt, die einen feinfühligen Umgang mit U3-Kindern deutlich verbessert und dadurch Kinder in ihren Entwicklungs- und Bildungsprozessen nachhaltig unterstützt.

Termin: Jederzeit möglich, auch kurzfristige Anfragen
Dauer: 1 Tag oder 2 Tage, bei Fachlehrgängen mehrtägig
Zeit : 8 Zeitstunden inkl. Pausen/Inhouse-Tag
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Preis: 899,00 €/Tag + MwSt., Fahrtkosten und ggf. Übernachtung für Dozenten
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Zielgruppe: Kita-Team, Leitungen, Ergänzungsfachkräfte, Tagespflegekräfte, Ehrenamtliche aus dem OGS- und Hortbereich, Heil- und Sonderpädagogen und alle Interessierten
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Vorschlag zu den Inhalten

Aktueller Forschungsstand zum Thema „Frühe Fremdbetreuung“

  • Ableitung für den Qualitätsstandard von Krippen
  • Allgemeine Empfehlungen für die Frühbetreuung
  • Bindung – Was genau verstehen wir unter diesem Begriff? (Bowlby, Ainsworth)

Das Konzept der Sensitiven Responsivität

  • Sensitive Responsivität als pädagogisches Grundprinzip? Was bedeutet dies konkret für unsere Einrichtung?
  • Bindungseigenschaften von pädagogischen Fachkräften in Krippe und Kita
  • Merkmale hoher und niedriger Responsivität
  • Ursachen eines wenig responsiven Verhaltens in der Kind-Erzieher-Interaktion
  • Besseres Wahrnehmen von non-/verbale Interaktionsverhalten von Kleinstkindern
  • Reflexion des professionellen Handelns – Wie feinfühlig reagiere ich tatsächlich?
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